"Was ist dran an Familienunternehmen?" Um diese
Frage kreist das Denken der vier studentischen Organisatoren des
III. Kongresses für Familienunternehmer-
innen und
Familienunternehmer, seit sie im Februar 1999 mit den Planungen
zum Kongress begonnen haben.
Die Fakten sind bekannt: Über die Hälfte des
Bruttosozialproduktes in Deutschland wird von
eigentümergeführten Unternehmen erwirtschaftet. Sechzig
Prozent aller Arbeitnehmer in der Bundesrepublik sind in
Familienunternehmen beschäftigt. Ein Großteil der in
Deutschland angemeldeten Patente wurde von Familienunternehmen
entwickelt.
Aber was sind eigentlich "Familienunternehmen"? Ist
hier das Verhältnis von Familie und Unternehmen, und
infolgedessen das Verhältnis der Familienmitglieder
untereinander ein besonderes? Wird das Familienunternehmen in
Anbetracht des "Auslaufmodells Familie" in Zukunft
Bestand haben können? Welche Wettbewerbsvorteile ergeben sich
aus der besonderen Struktur des Familienunternehmens?
Das studentische Organisations-Team möchte Sie
einladen,
sich zwei Tage lang in ungestörter Atmosphäre gemeinsam mit
anderen Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern,
Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie
Studierenden der Universität Witten/Herdecke mit für
Familienunternehmen wichtigen Fragen zu beschäftigen.
Wir werden es Ihnen nicht einfach machen: Wir möchten Ihnen
Fragen stellen, die man sonst nicht fragt, und wir möchten
Ihnen Sichtweisen aufzeigen, die im Alltag verdeckt bleiben.
Wir wünschen uns, dass Sie mit interessanten Anregungen und
spannenden Ideen vom III. Kongress für Familienunternehmerinnen
und Familienunternehmer in den Arbeitsalltag zurückkehren und
sich mit neuer Lust den Herausforderungen des
"Familienunternehmer-Seins" stellen.
Wir hoffen also, Sie am 21. und 22. Januar 2000 in der
Universität begrüßen zu dürfen.