Der III. Kongreß
für Familienunternehmerinnen und Familienunternehmer wird,
wie schon seine beiden Vorgänger, von
Studierenden der Fakultät
für Wirtschafts-
wissenschaft an der Universität
Witten/Herdecke konzipiert und organisiert. Die Professoren
des Deutsche Bank Instituts für Familienunternehmen der
Universität stehen ihnen dabei beratend zur Seite. Organisation
und Planung des Kongresses und das Studium laufen gleichzeitig.
Das fordert von den Studierenden einerseits ein ausgeklügeltes
Zeitmanagement, bietet ihnen aber andererseits die Chance, das
theoretische Studium durch die Praxis zu ergänzen. Diese
Verbindung von Theorie und Praxis ist in Witten fester
Bestandteil des Studiums, zum Beispiel durch das Mentorenfirmenkonzept.
Philip Eigen
(philip@familienglueck.de)
Mein Interesse an
Familienunternehmen ist sehr unmittelbar: bereits vor einigen
Jahren habe ich mich entschieden, das Unternehmen meiner Eltern
zu übernehmen. Daher begleiten mich die folgenden Fragen schon
länger: Was bedeutet Familienunternehmer-Sein? Wie bereitet man
sich auf eine solche Aufgabe vor? Was kommt da auf einen zu?
Muss Unternehmertum in Zeiten der Globalisierung und rasendem
technischen Fortschritt möglicherweise völlig neu gedacht
werden?"
Nach dem Zivildienst und einer Ausbildung zum
Werkzeugmacher begann Philip Eigen im Winter 1997 das Studium
der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Witten/Herdecke.
Zur Zeit
ist er im fünften Fachsemester.
Bodo Lapisch
(bodo@familienglueck.de)
An der Thematik der
Familienunternehmen
fasziniert mich vor allem die Person der Unternehmerin/ des Unternehmers.
Wie leiten sie ihr Unternehmen und wie gehen sie mit den vielfältigen
neuen Anforderungen um? Können sie die Tradition des Unternehmens
wahren und trotzdem innovativ agieren? Welche Antworten
finden sie auf den Zwang der Globalisierung bei oftmals familiären
Strukturen im Unternehmen?"
Nach dem Zivildienst und einer Ausbildung zum
Schlosser begann Bodo Lapisch im Winter 1997 das Studium der
Wirtschaftswissenschaft an der Uni Witten/Herdecke. Zur Zeit ist
er im fünften Fachsemester.
Rita Pant
(rita@familienglueck.de)
Mein Interesse für
die Thematik der Familienunternehmen rührt insbesondere vom eigenen
Familienunternehmer-Hintergrund her. Dabei interessieren mich folgende
Fragen: Welches sind die Vorteile der Familienunterneh-
men gegenüber Konzernen und wie können diese
für die Zukunft genutzt werden? Wie kann ein
Familienunterneh-
men innerhalb einer fremden Kultur erfolgreich
agieren, d.h., wie kann es die Vorteile des going
global" für sich nutzen und mit den Nachteilen umgehen?
Wie können sich die Nachfolger einerseits emanzipieren und
andererseits das Unternehmen gemeinsam mit dem Senior
weiterführen?"
Nach der Ausbildung zur Mode-Designerin und
einjähriger Berufspraxis begann Rita Pant ihr Studium der
Wirtschaftwissenschaften im Wintersemester 1995. Zur Zeit ist sie
im neunten Fachsemester.
Rob Wiechern
(rob@familienglueck.de)
Mich interessiert vor allem die
Person des Familienunternehmers/der Familienunternehmerin:
Oft stehen Familienunternehmen Persönlichkeiten vor,
die ihr Unternehmen mit eigenen Ideen, aus eigener Kraft und mit eigenem
Kapital gegründet haben. Was macht diese Persönlichkeiten
aus? Worin unterscheiden Sie sich vom heutigen Unternehmernachwuchs?
Was war die Motivation, ein Familienunternehmen zu gründen und
was ist heute die Motivation, es fortzuführen? Wie gehen
Familienunternehmer und Familienunternehmerinnen mit der hohen
Belastung und dem hohen finanziellen Risiko von Familienunternehmen
um? Welchen Preis bezahlen die anderen Familienmitglieder?"
Nach Ausbildung zum Industriekaufmann und
einjähriger beruflicher Praxis begann Rob Wiechern im Oktober
1997 das Studium der Wirtschaftwissenschaft. Zur Zeit ist er im
fünften Fachsemester.