#Konzept


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Es ist schon seltsam mit dem Neuen. In dem Maße, wie es fasziniert, stößt es auch ab. Wir hören gern unerhörte Geschichten, folgen Moden und kaufen regelmäßig die nächste Generation eines technischen Geräts. Wir glauben an die Kraft der steten Erneuerung durch Fortschritt, lassen uns begeistern von Erzählungen über unternehmerische Tabubrüche, erfolgreiche Strategiewechsel, Entdeckungen, die stilprägend für ganze Branchen sind. Wir schätzen mutige Entscheidungen und kühne Überzeugungen. Aber wenn wir selbst davon berührt werden, wenn Zweifel und Ungewissheit, Verlegenheit oder all die Zerstörungsmomente sich schmerzhaft bemerkbar machen, die mit jeder Übergangsphase verbunden sind, verzagen wir nicht selten. Das Neue ist eben auch jener Zustand, der das Bestehende hinter sich gelassen hat, manchmal nicht ohne es zu vernichten. Wie kommt das Neue in die Welt? Nicht selten, indem es Opfer einfordert. Ob es lohnt, erfahren wir später. Manchmal zu spät. Das macht uns misstrauisch.

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“. (S. Kierkegaard)

Nur dem Neuen ausweichen, können wir auch nicht. Das hieße, alles Lebendige auszulöschen. Es bedeutete, auf Wachstum zu verzichten, auf Überraschungen, auf Steigerung und die mit ihr verbundene Lust. Wir müssen das Alte verlassen und das Gewohnte heilsam unterbrechen, um unsere Fähigkeit zum Wandel zu erproben. Diese Wandlungsfähigkeit ist es, die erfolgreiche Familienunternehmen auszeichnet. Und es ragen hierbei vor allem jene Unternehmen heraus, die den Aufbruch wagen, wenn die Zeiten gut und das Geschäft ertragreich ist. Die Figur des Unternehmers steht hierbei für den Drang, sich Unbekanntem auszusetzen und Problemen mit Tatkraft zu begegnen. Das ist das Ideal. Die Wirklichkeit, weit nüchterner, ist ein steter Kampf mit eingespielten Verhaltensmustern und bewährten Routinen. Warum sollte man sie verlassen, wenn sie bestens funktionieren? Wer Neues sucht, muss auch die Balance finden zwischen Bewahrung und Wandel.

Auf unserem Kongress möchten wir Sie mit Menschen zusammenführen, die Neuland betreten und andere Sichtweisen, Lebenswege und Methoden, Schwierigkeiten zu bewältigen, mitbringen, als es in Familienunternehmen üblich ist. Vielleicht entdecken wir dabei wohltuend Neues. Wir möchten Sie mit Menschen, die ermutigen können, in ein Gespräch bringen, mit Vordenkern und Quertreibern, also all jenen, die fähig sind, Denkgewohnheiten und Handlungsmuster infrage zu stellen und neue Perspektiven zu eröffnen.

Dabei setzen wir darauf, dass der Austausch von Weltvorstellungen und Herangehensweisen dazu beiträgt, Fragen, Ideen und Aufgaben entstehen zu lassen, die alle Chancen zu einer Weiterentwicklung enthalten. So möchten wir der unternehmerischen Kreativität einen kräftigen Anstoß versetzen und dazu anregen, immer wieder in unbekannte Welten aufzubrechen.

Wir, das studentische Organisationsteam, freuen uns auf den 16. Kongress für Familienunternehmen und laden Sie dazu ein, gemeinsam mit uns Neuland zu betreten.